APIDURA
Bikepacking steht neudeutsch für optimierte Packsysteme, welche es ermöglichen die Tagestour (in Abhängigkeit von den individuellen Bedürfnissen – nahezu beliebig) auszudehnen.
Damit stehen auf dem Lastenheft u.a.: sichere Fixierung am Fahrrad, geringes Gewicht, Wasserdichtigkeit, flexibles Packvolumen sowie möglichst geringe Einflüsse auf das Fahrverhalten.
Mit Apidura habe ich einen Partner gefunden, der schon viele Jahre in dem Bikepacking-Geschäft tätig ist und diese Anforderungen sehr gut in die Praxis umgesetzt hat. Dabei gehört es zu dem Konzept von Apidura sich von den aktiven Reiseradfahrern ein Feedback zu holen, um Verbesserungen rasch in die Produktion einfließen zu lassen.
Nach meinen bisher eher rudimentären Erfahrungen mit Bikepacking, war ich überrascht, wie gut die Apidura-Produkte meinen persönlichen Anforderungen als Rennteilnehmer gerecht werden. Besonders gefällt mir, dass ich auf meine lieb gewonnene flexible Carbon-Sattelstütze nicht verzichten muss.

 

 

CRATONI
Die hervorragenden, unabhängigen, Testergebnisse waren erstes Kaufargument für meinen Cratoni-Helm. Geringstes Gewicht, ansprechendes Design bei optimaler Belüftung und gleichzeitig hervorragendem Preis- Leistungs-Verhältnis sind genau die Attribute, auf die Radfahrer Wert legen. Zwar gehört die Einhaltung der Sicherheitsnormen zu den Mindestvoraussetzungen, aber der Hersteller geht damit eine große Verantwortung ein: Der Helm ist ein Produkt, das im Falle eines Unfalls über Leben und Tod entscheiden kann. Als Vielfahrer hatte ich natürlich auch schon Stürze zu beklagen, aber das unkomplizierte Crash-Replacement von Cratoni hat mich bald wieder sicher im Sattel sitzen lassen.

 

LIGHTWEIGHT
Ein Satz Lightweight steht auf jeder Wunschliste eines ambitionierten Radsportlers. Leider ist der (gerechtfertigte) hohe Preis nicht für jedermann erschwinglich, so dass diese Investition wieder hinten angestellt wird. Nach mehrfach schlechten Erfahrungen mit günstigeren Leichtbau-Laufrädern unterschiedlichster Hersteller, habe ich mir 2010 einen Satz Lightweight Clincher gegönnt. Mittlerweile möchte ich diese ultimative Waffe nicht mehr missen: Angefangen von der Agilität bei 24-Stunden-Rennen über der notwendigen Steifigkeit auf schlechtesten Straßenbelägen bis hin zu UltraDistanz Einzelzeitfahren ist der Einsatzbereich fast unbeschränkt. Lightweight: leicht – steif – aerodynamisch.

 

POWER2MAX
Power2Max hat mit seiner Markteinführung Ende 2010 die kurbelbasierte Leistungsmessung mit einem Paukenschlag aufgeräumt. Vom Start weg ein problemlos funktionierendes System, auf den Markt zu bringen zeugt von bekannt zuverlässigem deutschem Engineering und ist alles andere als selbstverständig. Dabei ist der konkurrenzlos günstige Preis gleichzeitig mit Vorteilen wie Trittfrequenzmessung ohne Zusatzeinheit und selbst durchführbarer Batteriewechsel gepaart. Da im Langdistanzbereich die Herzfrequenzsteuerung wenig aussagekräftig ist, war meine Entscheidung für P2M deshalb nur logisch. Ich freue mich darüber, dass ich für P2M als Testfahrer die neuen Produkte bereits vor Markteintritt auf Herz und Nieren prüfen darf. So konnten mich die neue Balance-Funktion (Rechts- Links-Verteilung) und die Temperaturkompensation bereits überzeugen.

 

SYNTACE
Syntace-Produkte fahre ich schon seit über 10 Jahren. Angefangen hat alles mit einem F99 Vorbau und dem Racelite 7075 Lenker. Nach all den Jahren weiß ich, dass ich mich absolut auf Syntace verlassen kann – auch wenn es einmal zu einem Sturz gekommen ist. Besonders in der von mir betriebenen Sportart Ultracyling ist Zuverlässigkeit und Dauerhaltbarkeit das A und O. Wenn dazu noch Leichtigkeit kommt, umso besser. Meine Erkenntnis: never change a winning system.
Mit dem neuen Syntace Carbonlenker Racelite CDR durfte ich in diesem Jahr erfahren, wie positiv sich eine perfekte Lenker-Ergonomie anfühlen kann. Der beste Lenker in meiner über 20jährigen Radsportzeit ist meine persönliche Empfehlung für Marathons!