Gute Teammitglieder sind das A und O im UltraRadsport. Ohne die ständige Versorgung mit: Essen, Trinken, Kleidung, Renninformationen und Motivation, ist die Zielerreichung aussichtslos. Als einzelnes Teammitglied kann man dabei das Zünglein an der Waage spielen und über den Erfolg des Fahrers entscheiden. „The crew cannot win the race for you, but they can lose it“.
Dabei ist der Team-Job alles andere als ein Zuckerschlecken. Gefragt sind neben Begeisterung für diesen Sport auch hohe Flexibilität und eine große Portion Stressresistenz. Ein aktiv gelebtes Konflikt- und Krisenmanagement steht auf der Tagesordnung.

 

Steffi Paul: Ehefrau, Physiotherapeutin und gute Seele. Wenn sie lacht geht die Sonne auf! Obwohl es nicht immer von Vorteil sein muss, wenn man von der treusorgenden und mitfühlenden Ehefrau begleitet wird, ist sie immer an Bord und meine erste Wahl. Bei 24-Stunden-Rennen ist sie in der Regel die einzige Unterstützung und weiß genau, was ich wann benötige. Ihre physiotherapeutische Ausbildung mache ich mir auch außerhalb von Rennen gerne zunutze.

 

 

Dieter Göpfert: Ist schuld daran, dass ich vom UltraRadsport-Virus infiziert wurde. Durch sein 1999 erstmalig ausgetragenes Race Across Germany hat er mich an diese Sportart herangeführt. Dieter begleitet mich seit meinem ersten Ultrarennen, dem 2001 ausgetragenen Race Across the Alps, regelmäßig. Zusätzlich ist er auch Eventmanager und Veranstalter von: Mainfrankentriathlon, Bavaria X-treme, Race Across Germany u.a. – durch seine Kreativität fallen ihm ständig  neue Unternehmungen ein.

 

 

Hans Will: Kitzinger Radsport-Urgestein ist in seiner Jugend selbst erfolgreich Radrennen gefahren. Als aktives Mitglied hat er bei der TG Velosport Kitzingen viel bewegt und voran gebracht. Mittlerweile hat er sein Hobby, die Fotografie,  zum Beruf gemacht: Haenson-photography. Als Betreiber des Kitziblog geht er zusätzlich seiner schriftstellerischen Ader nach. Es fasziniert mich immer wieder, wie es ihm gelingt Auto zu fahren und dabei gleichtzeitig gute Bilder macht.

 

 

Frank Bayer: Treuer Trainingsbegleiter, Berater und Freund. Wann immer ich Fragen zu Training, Ernährung oder dem richtigen Rennen habe, kann ich bei ihm auf eine zuverlässige Antwort zurückgreifen. Bei gemeinsamen Ausfahrten ist er dafür verantwortlich, dass ich am Berg öfters kräftig auf die Zähne beißen muss. Durch seine Rolle als Familienoberhaupt und Ernährer hat er sich mittlerweile auf die kürzeren Distanzen eingeschworen. Trotzdem hat er einen 3. Platz bei den 24 Stunden von Kelheim auf seiner Guthabenseite.

 

 

Bernd Weidner: Ist gleichzeitig Beamter, Musiker, Triathlet, 2Rad-Verkäufer und Mechaniker. Er hat mich, zusammen mit Dieter, auf den ersten Wettkämpfen betreut. Dabei habe ich ihn als verlässlichen und aufopfernden Radsportkollegen kennengelernt.  Leider hat es ihm sein voller Terminkalender in den letzten Jahren nicht erlaubt, im Team aktiv mitzuwirken.

 

 

Neben meinem Kernteam, auf das ich mich immer verlassen kann, hatte ich auch schon einige (prominente) Gastspiele von Kollegen und Radsportbegeisterten:

 

Christian (von) Ascheberg: Ist Liegeradfahrer (bzw. Velomobilfahrer) und Speziallist für die Langstrecke.  Kaum jemand hat so viel Erfahrung auf diesem Gebiet wie er. Als Weltrekordinhaber über die 24 Stunden, mit einer Leistung von 1.219 km, gilt er in dieser Szene als Aushängeschild. Durch sein Engagement als Veranstalter der Brevet-Serie des ARA Niedersachsen, versucht er die Philosophie des Liegeradfahrens weiterzuverbreiten.

 

 

David Misch: Lebt in Österreichs UltraRadsport-Hochburg: Graz. Er ist hoffnungsvoller Nachwuchsathlet  auf Weltklasse-Niveau: Wenn ihm sein Hintern oder die Bronchen keinen Strich durch die Rechnung machen, kann man ihn auf dem Siegertreppchen finden. So hat er schon die 24 Stunden von Melfar gewonnen und einen sehr guten 3. Platz beim Race Around Austria zu Buche stehen. Als Betreuer beim Race Around Ireland 2012 hat er maßgeblich zu meinem Sieg beigetragen. Ich wünsche ihn alles Gute für sein RAAM 2013!

 

 

Julian Eisenbeis: Wurde in Irland zum „Scientist“ geadelt: Der Weg vom Studenten zum Wissenschaftler ist kurz! Er kann sich noch nicht richtig entscheiden, ob er die kürzeren Lizenzrennen oder die Landdistanz bevorzugen soll. Sein Sieg bei den 24 Stunden von Hitzendorf sollte ihn aber seinen Weg aufgezeigt haben. Für mein Irland-Abenteuer hat er sich auf dem Weg vom schönen Schwarzwald ins Ausland begeben. Auch ihm habe ich viel zu verdanken!

 

 

Sandro Canonica: Habe ich zum ersten Mal einen Tag vor dem Abflug zum Race Around Ireland 2012 am Telefon gesprochen. Trotz seines ausgeprägten schweizerischen Slangs habe ich mich gleich mit ihm verstanden (bzw. ich konnte ihn verstehen). Mit seinem Humor hat er die Stimmung aufgelockert und trotz seines Rookie-Einsatzes hat er einen sehr guten Job gemacht. Darüber hinaus konnte ich von seinen Kenntnissen als Medizinstudent profitieren.

 

 

Wenn du Interesse haben solltest Teil meines Teams zu sein, um eine UltraRadsport-Abenteuer zu erleben, bitte um Kontaktaufnahme: info@bernd-paul.de